Urlaub auf dem Bauernhof in ... mit Urlaub auf der Alm

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Almhütte in den Tiroler Bergen

Urlaub auf der Alm: Zwischen Gipfeln, Kühen und echter Bergidylle

Urlaub auf der Alm ist Entschleunigung pur. Auf 59 Bauernhöfen und Almhütten in Österreich, Südtirol und Bayern erlebst du Berge nicht als Kulisse, sondern als Zuhause auf Zeit. Du wachst auf über 1000 Metern Höhe auf, frühstückst mit Glockengebimmel der Kühe im Hintergrund und wanderst direkt von der Haustür in unberührte Natur. Hier oben gibt es keinen Verkehr, keine Hektik, nur Wiesen, Gipfel und die Ruhe, nach der du dich sehnst. Ob in rustikaler Almhütte ohne Strom oder auf modernem Bergbauernhof mit Komfort: Alm-Urlaub bedeutet zurück zu den Wurzeln.

Was ist eine Alm und was macht Alm-Urlaub so besonders?

Eine Alm ist eine Bergweide oberhalb der Waldgrenze, meist zwischen 1000 und 2000 Metern Höhe, wo im Sommer Kühe, Ziegen, Schafe oder Pferde grasen. Die Bauern treiben ihre Tiere im Frühsommer hinauf, wo sie bis Herbst bleiben und das nahrhafte Almgras fressen. Zur Alm gehört meist ein Almgebäude, wo früher Senner wohnten und Käse herstellten. Heute werden viele dieser Almhütten als Ferienwohnungen vermietet, oder die Bauernhöfe in Almnähe bieten Gästezimmer an.

Der große Unterschied zu normalen Berghotels: Auf der Alm bist du mittendrin im Arbeitsalltag. Du siehst morgens, wie die Kühe gemolken werden, kannst beim Käsen zuschauen und erlebst echtes Bergleben statt inszenierter Folklore. Viele Almen sind nur zu Fuß oder über Forststraßen erreichbar, ohne Durchgangsverkehr. Die Luft ist dünn und klar, nachts siehst du mehr Sterne als je zuvor und tagsüber hörst du nur Wind, Vogelgezwitscher und Kuhglocken.

Almhütte oder Bauernhof: Was passt zu dir?

Almhütte mieten

Du wohnst in einer traditionellen Hütte direkt auf der Alm, oft abgelegen und nur zu Fuß erreichbar. Manche Hütten haben keinen Strom, kein fließend Wasser und Plumpsklo. Andere sind modernisiert mit Solar, Dusche und Komfort. Perfekt für Abenteurer, die totale Ruhe und Natur pur suchen. Verpflegung meist Selbstversorger, manchmal gibt es einen Bauern in der Nähe, der Milch und Brot bringt.

Bauernhof mit Almbewirtschaftung

Du wohnst auf einem Bergbauernhof, der eine eigene Alm bewirtschaftet. Der Hof liegt meist etwas tiefer, ist mit Auto erreichbar und bietet mehr Komfort. Du kannst zur Alm hinaufwandern, bei der Almarbeit zusehen oder mithelfen und abends zurück in dein gemütliches Zimmer. Oft mit Frühstück oder Halbpension, perfekt für Familien mit Kindern.

Bergbauernhof in Almnähe

Der Hof liegt auf 1000 bis 1500 Metern, umgeben von Almwiesen. Die Tiere grasen im Sommer auf nahen Weiden, der Hof ist bewirtschaftet und du erlebst das Leben zwischen Berg und Tal. Gute Mischung aus Komfort, Natur und Authentizität. Meist mit Kinderprogramm und modernen Ferienwohnungen.

Tiere auf der Alm: Mehr als nur Kühe

Kühe

Die Klassiker auf jeder Alm. Im Alpenraum sind es meist Braun- oder Fleckvieh, manchmal auch Pinzgauer oder Grauvieh. Die Kühe tragen Glocken, damit die Bauern sie im weitläufigen Gelände wiederfinden. Du kannst beim Melken zusehen, viele Höfe lassen Gäste sogar selbst Hand anlegen.

Ziegen und Schafe

Besonders in Südtirol und Kärnten weiden oft Ziegen auf den Almen. Sie sind geschickt im steilen Gelände und liefern würzigen Käse. Schafe grasen dort, wo es für Kühe zu steil wird. Im Herbst, beim Almabtrieb, werden sie geschmückt ins Tal geführt.

Pferde

Manche Almen sind auch Sommerweide für Jungpferde oder Haflinger. Auf einigen Höfen kannst du Ausritte durch die Almlandschaft machen, ein besonderes Erlebnis in dieser Höhe.

Almtiere hautnah

Anders als im Tal, wo Tiere oft im Stall stehen, leben Almtiere den ganzen Sommer draußen. Du kannst sie beim Grasen beobachten, ihnen beim Wandern begegnen und lernst ihre natürlichen Verhaltensweisen kennen. Kinder lieben es, die Kälber zu streicheln oder bei der Ziegenfütterung zu helfen.

Almprodukte: Frischer geht's nicht

Auf der Alm wird nicht nur gewohnt, sondern auch produziert. Die Milch von Almkühen ist besonders gehaltvoll, weil die Tiere kraftvolles Berggras und Kräuter fressen. Daraus entstehen Produkte, die du sonst nirgends bekommst.

Almkäse

Wird oft noch direkt auf der Alm in kleinen Sennereien hergestellt. Der Käse reift in kühlen Kellern und entwickelt einen intensiven, würzigen Geschmack. Viele Höfe verkaufen ihn direkt, oder du kannst beim Käsen zuschauen und probieren.

Butter und Joghurt

Aus frischer Almmilch, cremig und aromatisch. Manche Höfe bieten zum Frühstück selbstgemachte Butter an, die du auf warmem Bauernbrot genießt.

Speck und Wurst

Besonders in Südtirol haben viele Bergbauernhöfe eigene Schweine oder Rinder, deren Fleisch zu Speck und Wurst verarbeitet wird. Luftgetrocknet in der klaren Bergluft entsteht eine Qualität, die Supermarktware weit übertrifft.

Zieglinde, die Zwergziege

Zieglinde hat drei Tipps für deinen Alm-Urlaub:

  • Von den 59 Höfen auf dieser Seite sind 22 echte Almhütten ohne Hotelkomfort. Wer digitalen Detox sucht: genau hier, kein WLAN, oft kein Handyempfang, nur Stille und Sterne.
  • Der beste Reisezeitpunkt ist September. Der Almabtrieb findet Ende des Monats statt, wenn geschmückte Kühe ins Tal ziehen. Die Wiesen sind golden, kaum Touristen, die Preise bis zu 30 Prozent günstiger als im August.
  • Nur 12 Höfe auf bauernhofurlaub.info sind per Bergbahn erreichbar. Wer das Abenteuer ohne Autoaufstieg sucht, findet hier echte Raritäten.

Wandern von der Alm: Deine Haustür ist der Wanderweg

Der größte Vorteil von Alm-Urlaub: Du startest direkt von der Unterkunft in die Berge, ohne Anfahrt, ohne Parkplatzsuche. Ob gemütliche Almrunde oder anspruchsvolle Gipfeltour, alles liegt vor der Tür.

Leichte Almrunden

Flache Wege über Almwiesen, vorbei an weidenden Kühen, zu kleinen Bächen und Aussichtspunkten. Perfekt für Familien mit Kindern und Genusswanderer. Gehzeit meist 1 bis 3 Stunden, kaum Höhenmeter.

Gipfeltouren

Von vielen Almen führen markierte Wege zu nahegelegenen Gipfeln. Du startest schon auf 1500 Metern, musst also nur noch 500 bis 1000 Höhenmeter steigen statt 1500 vom Tal. Das spart Kraft und Zeit. Belohnung: 360-Grad-Panorama und das Gefühl, auf dem Dach der Welt zu stehen.

Mehrtageswanderungen

Manche Almen liegen auf Weitwanderwegen oder Hüttentrekking-Routen. Du kannst von Alm zu Alm wandern, übernachtest mal hier, mal dort und erlebst verschiedene Bergregionen in einer Woche.

Themenwege

Viele Regionen haben Alm-Lehrpfade, wo du über Almwirtschaft, Tiere, Pflanzen und Traditionen lernst. Kinder lieben die Stationen mit Rätseln und Spielen.

Was kostet Urlaub auf der Alm?

Die Preise variieren stark je nach Komfort und Lage:

Einfache Almhütte (rustikaler Standard)

Ohne Strom, ohne fließend Wasser, Plumpsklo, Selbstversorger. 40 bis 80 Euro pro Nacht für die gesamte Hütte, meist 4 bis 8 Personen. Pro Person also 10 bis 20 Euro. Sehr günstig, aber abenteuerlich.

Komfort-Almhütte (modernisiert)

Mit Solar oder Stromaggregat, Dusche, WC, oft sogar WLAN. 80 bis 150 Euro pro Nacht für 4 bis 6 Personen. Pro Person 20 bis 40 Euro. Gute Balance aus Natur und Komfort.

Ferienwohnung am Bergbauernhof

Moderner Standard mit Küche, Bad, TV. 60 bis 120 Euro pro Nacht für eine Wohnung für 2 bis 4 Personen. Dazu oft Frühstück mit hofeigenen Produkten für 8 bis 15 Euro pro Person.

Zimmer mit Halbpension

Auf bewirtschafteten Bergbauernhöfen oder kleinen Pensionen in Almnähe. 55 bis 95 Euro pro Person und Nacht inklusive Frühstück und Abendessen. Bequem, kein Kochen nötig.

Tipp: In der Nebensaison (Juni, September) sind die Preise oft 20 bis 30 Prozent günstiger als im Hochsommer. Die Almen sind dann noch grün, aber nicht überlaufen.

Die besten Regionen für Alm-Urlaub

Österreich und Alpenraum

Österreich und die Alpen bilden das Zentrum des Alm-Tourismus auf bauernhofurlaub.info. Besonders schön: Hohe Tauern mit Gletscherblick, Pinzgau mit sanften Almrücken und Kärnten mit der Kombination aus Bergen und Seen.

Südtirol und Eisacktal

Südtiroler Almen verbinden alpine Landschaft mit mediterranem Flair. Die Höfe sind oft Bio-zertifiziert, die Gastfreundschaft legendär und das Essen eine Mischung aus Tiroler und italienischer Küche.

Kärnten

Kärntner Almen bieten die perfekte Kombination: Berge zum Wandern, warme Seen zum Baden. Viele Höfe haben eigene Almen und du kannst morgens auf den Berg, nachmittags an den See. Besonders für Familien ideal.

Bayern und Allgäu

Weniger hoch als Österreich, aber nicht weniger schön. Die Allgäuer Alpen bieten sanfte Almweiden, traditionelle Sennereien und urige Hütten. Gut erreichbar, auch für Familien mit kleinen Kindern geeignet.

Alm-Urlaub im Jahreskreis: Wann ist die beste Zeit?

Frühsommer (Mai/Juni)

Die Tiere werden auf die Alm getrieben, die Wiesen sind voller Blumen, alles erwacht. Perfekte Wanderzeit mit angenehmen Temperaturen. Noch wenig Touristen, oft günstigere Preise.

Hochsommer (Juli/August)

Klassische Alm-Saison. Die Tage sind lang, das Wetter meist stabil, alle Hütten geöffnet. Ideal für Familien in den Schulferien. Allerdings auch Hochsaison mit vollen Wanderwegen und höheren Preisen.

Frühherbst (September/Oktober)

Die schönste Zeit für viele! Die Almwiesen färben sich golden, die Luft ist klar, oft gibt es Altweibersommer mit traumhaftem Wetter. Ende September ist Almabtrieb, wenn die geschmückten Kühe ins Tal ziehen. Ein Fest, das du nicht verpassen solltest.

Winter (Dezember bis März)

Nur wenige Almen sind im Winter bewohnt oder vermietet. Manche Bergbauernhöfe bieten Winterurlaub mit Schneeschuhwandern, Skitouren oder Rodeln an. Stille und Abgeschiedenheit in Reinform.

Alm-Urlaub mit Kindern: Geht das?

Ja, absolut! Viele Familien schwören auf Alm-Urlaub, weil Kinder hier Freiheit haben wie nirgends sonst. Keine Straßen, keine Gefahren, nur Wiesen zum Toben. Allerdings gibt es Unterschiede:

Bergbauernhof

Perfekt für Familien mit Kindern jeden Alters. Komfortable Wohnungen, oft Spielplatz, Tiere zum Füttern, Kinderprogramm. Die Höfe sind mit Auto erreichbar, du kannst Kinderwagen und Gepäck problemlos transportieren.

Almhütte

Eher für ältere Kinder ab 8 Jahren geeignet. Der Aufstieg zur Hütte kann anstrengend sein, vor allem mit Gepäck. Dafür ist es ein Abenteuer, das Kinder nie vergessen: ohne Strom schlafen, Wasser vom Brunnen holen, nachts Sternschnuppen zählen.

Tipp: Viele familienfreundliche Höfe bieten geführte Almwanderungen für Kinder an, wo ein Bauer Geschichten erzählt, Tiere zeigt und erklärt, wie Almwirtschaft funktioniert.

Wissenswertes über Urlaub auf der Alm

Eine Almhütte liegt direkt auf der Alm, meist über 1500 Metern, oft nur zu Fuß erreichbar und ursprünglich als Unterkunft für Senner gebaut. Viele Almhütten sind rustikal, manche ohne Strom und fließend Wasser, andere modernisiert mit Solaranlagen. Du bist Selbstversorger, komplett abgeschieden und mitten in der Natur. Ein Bergbauernhof liegt tiefer, meist zwischen 1000 und 1500 Metern, ist mit Auto erreichbar und wird das ganze Jahr bewirtschaftet. Er bietet moderne Ferienwohnungen oder Zimmer, oft mit Frühstück oder Halbpension. Der Hof hat meist eine Alm weiter oben, wo die Tiere im Sommer grasen. Für Familien und Komfort-Liebhaber ist der Bergbauernhof besser, für Abenteurer die Almhütte.

Die klassische Alm-Saison läuft von Mitte Mai bis Ende September. Die schönste Zeit ist nach Meinung vieler Alm-Fans der Frühherbst im September: Das Wetter ist oft stabiler als im Sommer, die Temperaturen angenehm warm, die Almwiesen golden gefärbt und es sind weniger Touristen unterwegs. Ende September findet der traditionelle Almabtrieb statt, wenn die geschmückten Kühe ins Tal ziehen. Auch der Frühsommer im Juni ist traumhaft, wenn alles blüht und die Natur erwacht. Juli und August sind Hochsaison mit langen Tagen und warmem Wetter, aber auch vollen Wanderwegen und höheren Preisen. Manche Höfe bieten auch Winterurlaub an, dann mit Schneeschuhen und totaler Stille statt grüner Wiesen.

Für einen Aufenthalt am Bergbauernhof brauchst du keine Spezialausrüstung, nur gute Wanderschuhe, Regenjacke und warme Kleidung für abends. Die Höfe sind normal ausgestattet mit Küche, Bad und allem was du brauchst. Für eine Almhütte sieht es anders aus: Pack Schlafsack oder warme Decke ein, manche Hütten haben keine Heizung. Taschenlampe oder Stirnlampe ist wichtig, wenn es keinen Strom gibt. Für Wasser kläre vorher, ob es einen Brunnen gibt oder du Wasserkanister mitbringen musst. Lebensmittel zum Selbstversorgen, Kerzen, evtl. Campingkocher je nach Hütte. Gute Wanderschuhe sind in jedem Fall Pflicht, die Wege zu den Hütten können steil und steinig sein.

Absolut, wenn du den richtigen Hof wählst. Bergbauernhöfe, die mit Auto erreichbar sind und komfortable Wohnungen bieten, sind perfekt für ältere Menschen. Die Luft ist gesund, das Tempo entschleunigt und du hast trotzdem alle Annehmlichkeiten. Viele Höfe liegen so, dass du direkt vom Haus auf ebene Almwege wandern kannst, ohne große Steigungen. Almhütten, die nur zu Fuß erreichbar sind, eignen sich eher für fittere Senioren. Die Höhenluft über 1500 Metern kann bei Herz- oder Kreislaufproblemen belastend sein, sprich vorher mit deinem Arzt. Bergbauernhöfe zwischen 1000 und 1300 Metern sind ideal: nicht zu hoch, aber trotzdem mit Almflair.

Das hängt stark von der Unterkunft ab. Moderne Bergbauernhöfe haben meist WLAN und guten Handyempfang, besonders in tieferen Lagen um 1000 bis 1200 Meter. Je höher und abgelegener, desto schlechter wird der Empfang. Viele Almhütten über 1500 Metern haben keinen Handyempfang und kein Internet, manche bewusst, um digitale Entgiftung zu ermöglichen. Wenn dir Internet wichtig ist, frag unbedingt vor der Buchung nach. Für Notfälle haben die meisten Hütten ein Satellitentelefon oder Funkgerät.

Viele Bergbauernhöfe und Almen sind bio-zertifiziert und verkaufen ihre Produkte direkt. Almkäse, Butter, Joghurt, Speck, Eier und manchmal auch Honig kannst du oft ab Hof kaufen. Die Qualität ist hervorragend, weil die Tiere den ganzen Sommer Gras und Kräuter fressen statt Kraftfutter. Manche Höfe haben kleine Hofläden, andere verkaufen auf Anfrage. Wenn der Hof ein Bio-Bauernhof ist, sind alle Produkte garantiert biologisch und meist besonders hochwertig.

Top-Hof Award: Ausgezeichnete Alm-Höfe

Jedes Jahr zeichnen wir besonders gastfreundliche und authentische Bauernhöfe mit dem Top-Hof Award aus. Viele prämierte Höfe bewirtschaften eigene Almen, stellen traditionell Almkäse her und bieten Gästen unvergessliche Bergerlebnisse. Mehr über die Auszeichnung erfährst du auf unserer Top-Hof Award Seite. Die aktuellen Top-Hof-2026-Gewinner unter den Alm-Höfen findest du direkt gefiltert.

Jetzt deinen Alm-Urlaub finden

59 Bauernhöfe und Almhütten zwischen 1000 und 2000 Metern Höhe, keine Buchungsgebühren, direkte Anfrage beim Hof. Von der rustikalen Hütte ohne Strom bis zum modernen Bergbauernhof mit Halbpension, von Bayern bis Südtirol, von Familien bis Ruhesuchende. Filtere nach Höhenlage, Ausstattung und Region und finde deinen perfekten Platz in den Bergen.

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